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Herr Ricciardi wurde in Smirne, Türkei, am 13. Oktober
1923 geboren. Seine
Familie stammte aus Sizilien und zog zwecks Arbeitssuche von Sizilien in die Türkei. Er war 13 Jahre alt als die gesamte Familie nach Rodi zog (ungefähr 1940) und dort die Jahre des Zweiten Weltkrieees verbrachte. Er diente in der Armee (Asse) und war Fallschirmspringer in einer Kommando-Aktion auf Cypern. Er wurde von Britischen Soldaten gefangengenommen und diese Periode beeinflußte stark seine weitere Zukunft.
Tatsächlich lernte er in der Gefangenschaft fließend Englisch zu sprechen und er verstärkte seine
Kenntnisse in Fremdsprachen, sodaß er nunmehr Italienisch, Türkisch, Griechisch, Französisch,
English und auch Iranisch sprach. Nachdem der Krieg zu Ende war, kehrte Herr Ricciardi
nach Induno Olona, Italien (Varese), zurück und da er einer der wenigen in dieser
ersten Periode war, der Englische Texte korrekt übersetzen konnte, steigerte sich sein Beschäftigung
beträchtlich. Er bekam ein Angebot von TWA in Malpensa's Intercontinentalem Flughafen (in der Nähe von Gallarate, Varese) wo er als Chef für zirka 15 Jahre arbeitete.
Er heiratete in dieser Periode Anna Dettoni, die ihm zwei Töchter schenkte.
Ungefähr im Jahre 1970 beschäftigte in Agusta Elicopters Industries, auf Grund seines
Polyglottismuses, wurde er in den Iran als Chargé d'affaires für den Persischen Shah gesandt. Aus diesem Grund muste er den Vorstand am Schachklub, den er wiedergegründet hatte, an andere Personen übertragen. Als er aus Gründen des Ruhestandes seine Tätigkeit beendete war er für kurze Zeit Konsulent für das Thailändische Konsulat, dank der Vorstellung durchGraf Corrado Agusta.
Unglücklicherweise traten gesundheitliche Probleme auf, wahrscheinlich zurückzuführen auf sein exzessives Rauchen Zeit seines Lebens. Er widmete seine Zeit seine geliebten Hobbies: Schach und Malen, wo er in beiden Materien gewisse Anerkennung erhielt. Er verstarb infolge eines Herzleidens am Morgen des 28 Aprils 1996 im Spital von
Gallarate.
Herr Ricciardi's Schachleben:
Er besuchte mehrere Schachclubs, natürlich zuerst den Gallarate Schach Klub, den er aus den Überresten der Gallarate Schach Gesellschaft wiedergründete. Aber er spielte auch im Teheran Schachclub ungefähr 15 Jahre lang.
In den späteren Jahren besuchte er während der Sommermonate auch den Schachklub von Fanno (Ancona,Italy). Dort erinner sich noch die Mitglieder an seine exzellenten Eröffnungs- und Endpspielkenntnisse.
Er liebte eine strategische Spielweise, spielte aber auch Gambite, wie etwa das riskante Blackmer-Diemer's Gambit als eine
Herausforderung seines Lebens.
Im Jahre 1983 gewann er den ersten Preis in seiner Spielkategorie im Internationalen Open von San Bartolomeo al mare (Ligurien) und erhielt den Titel
'Meisterkandidat'.
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1954
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